Montessori Zentrum Berlin, Lüderitzstr. 2, 13351 Berlin, Tel.: 030 - 75 51 27 97
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1. Absatz

Vorbereitete Umgebung

Maria Montessori bemühte sich nun auch um die räumliche Ausstattung des Kinderhauses, die ”Vorbereitete Umgebung”. Die Möbel sind auf die Körpergröße des Kindes abgestimmt, sie sind leicht und stabil, sodass die Kinder alles selbstständig und selbsttätig gebrauchen können. Eine besondere Bedeutung kommt dabei auch der ästhetischen Gestaltung zu. Auch in der Schönheit der Gegenstände und der Umgebung liegt ein steter Ansporn für das Kind, tätig zu sein und seine Bemühungen zu verdoppeln. Daher sollen nach Maria Montessori alle Gegenstände anziehend sein, die Staubtücher sollen bunt sein, die Besen ebenso, und die kleinen Bürsten sind genauso anziehend wie die kleinen runden oder rechteckigen Seifenstücke. Aus all diesen Gegenständen muss eine Stimme heraustönen, die dem Kind zuruft: ”Komm, rühr mich an, gebrauche mich!”

 

2. Absatz

Übungen des täglichen Lebens

Diese Tätigkeiten hat Maria Montessori unter dem Begriff ”Übungen des täglichen Lebens” zusammengefasst. Sie reichen vom Händewaschen bis zur Pflanzen- und Tierpflege, vom Vorbereiten von Mahlzeiten bis zu Übungen der Handgeschicklichkeit, zu rhythmischen Übungen und anderem gemeinsamen Tun.

 

3. Absatz

Sinnesmaterial

Die andere Gruppe von Aktivitätsmöglichkeiten nach Maria Montessori ist im sog. ”Sinnesmaterial” gegeben. Es soll in entwicklungsgerechter Weise für die einzelnen Sinneswahrnehmungen sensibilisieren.